Informationsveranstaltungen

Erst Information und Dialog, dann praktische Unterstützung

Im Rahmen der Informationsveranstaltungen werden einer interessierten Fachöffentlichkeit die Erwartungen verschiedener Stakeholder an die baden-württembergischen Unternehmen bezüglich nachhaltig gestalteter internationaler Wertschöpfungs- und Lieferketten dargelegt.

Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich in erster Linie an Vertreter*innen von mittelständischen baden-württembergischen Unternehmen, die in ihren Betrieben mit der Entwicklung und Umsetzung eines verant­wortungs­vollen Wertschöpfungs- und Lieferkettenmanagements betraut sind. Die Informations­veran­staltungen zum Auftakt können gerne auch von interessierten Unternehmensvertreter*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum verfolgt werden. Zudem sind Multiplikatoren aus Baden- Württemberg wie Kammern, Wirtschaftsverbände, Wirtschaftsförderungen, CSR-Initiativen und Netzwerke sowie einschlägige Branchennetzwerke angesprochen. Für Dienstleister aus dem Bereich Beratung und Kommunikation rund um CSR und nachhaltiges Lieferkettenmanagement stehen für die Informationsveranstaltungen nur begrenzte Kontingente zur Verfügung.

Zweite Projektphase

In der zweiten Projektphase werden die Informationsveranstaltungen in 2021 durch zwei Online-Seminare ergänzt. Das erste wird am 21. Juli im Rahmen der Bad Wimpfener Gespräche und das zweite in der zweiten Jahreshälfte als eigenständiges Online-Seminar stattfinden.

Informationsveranstaltung am 22. Oktober 2020

Am 22. Oktober startete die Veranstaltungsreihe “global verantwortlich BW – Lieferketten nachhaltig gestalten” mit einer digitalen Auftaktveranstaltung. Die Eröffnungs-Keynote hielt die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Zudem gab Uwe-Karsten Städter, Mitglied des Vorstands, Beschaffung, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, in einem weiteren Impulsvortrag Einblicke in die Praxis des nachhaltigen Lieferkettenmanagements des Automobilherstellers. Aus dem Team des EU-Justizkommissar Reynders war Lucrezia Busa aus Brüssel zugeschaltet und skizzierte eine europäische Perspektive auf die Anforderungen für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement. In der anschließenden Podiumsrunde diskutierten Günther Schmid (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg), Holger Dreiseitl (Auswärtiges Amt), Olaf Bollmann (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG) und Ralf Hellmann (Dibella).

Im zweiten Teil der Auftaktveranstaltung stand in praxisnahen Fokus-Sessions der Austausch und die kollegiale Vermittlung von Handlungswissen von Unternehmensvertreter*innen im Fokus. Dabei ging es sowohl um den Umgang mit den Erwartungen und Anforderungen von Stakeholdern als auch um die verantwortliche Gestaltung und Sorgfalt in der eigenen vorgelagerten Lieferkette. Praxisimpulse von Haas & Co. und Lidl und Perspektiven von Experten wie Markus Löning, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, und dem DQS-Spezialisten für Audits und Zertifizierungen, Altan Dayankac, gaben den Teilnehmenden ganz praktisches und handlungsorientiertes Wissen an die Hand, um Lieferketten nachhaltig zu gestalten und die Einhaltung von Sorgfaltspflichten zu gewährleisten.

Informationsveranstaltung am 18. November 2020

Am 18. November lud das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zur zweiten Informationsveranstaltung der Veranstaltungsreihe „global verantwortlich BW – Lieferketten nachhaltig gestalten“ ein. Nach der Keynote von Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, zu wettbewerbsfähigen Gestaltung globaler Lieferketten sprach Staatssekretär Björn Böhning aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales über „Erwartungen und Unterstützung der Politik für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement“. Professor Dr. Martin Müller vom Institut für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm gab einen Gedankenanstoß aus der Wissenschaft zu „Sorgfalt in Lieferketten und Resilienz von Lieferketten – ein Zusammenhang?“.

In der Podiumsdiskussion sprachen u.a. Sylvia Schenk, Transparency International Deutschland und Mitglied des Beirates für Integrität und Unternehmensverantwortung der Daimler AG und Andreas Streubig, Director Global Sustainability von Hugo Boss, über Herausforderungen und Chancen durch ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement im globalen Wettbewerb.

Auch in den Praxisimpulsen wurde die Frage der Resilienz von Lieferketten und den Lehren aus der Corona-Pandemie aufgegriffen. Weitere Impulse zeigten beispielhaft, wie Unternehmen Schritt für Schritt bei ihrem CSR-Risikomanagement vorgehen können.

Termine

1. Informationsveranstaltung 
22. Oktober 2020

Programm
Dokumentation

2. Informationsveranstaltung 
18. November 2020

Programm
Dokumentation

2. Projektphase 
2 Online-Seminare in 2021

Zu den Online-Seminaren

Sie stehen vor der Herausforderung, Ihre Lieferkette nachhaltig zu managen?

Hier finden Sie praktisches und handlungsorientiertes Wissen für die Entwicklung und Umsetzungen eines nachhaltiges Lieferkettenmanagements entlang globaler Wertschöpfungs- und Lieferketten, die Ihnen bei der Einhaltung von Sorgfaltspflichten behilflich sein können.

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